Wir sind auf den Hund gekommen

Wir sind auf den Hund gekommen

An unserer Schule arbeitet seit diesem Sommer 16/17 unser Schulhund Webster.

Webster ist ein Irish Setter Rüde Baujahr 2015 und vom Verein „Dogs with jobs“ auf seine Einsetzbarkeit in der Schule ausgiebig geprüft und für geeignet befunden worden. Der Hund arbeitet nur in bestimmten Gruppen. Vorher wird das Einverständnis der Eltern eingeholt.

 Was soll der Hund in der Schule?, werden Sie sich vielleicht fragen. Außer, dass die Kinder viel über Hundehaltung, Hundeverhalten, Hundebedürfnisse und Stärken der Hunde lernen, wachsen sie mit dem Tier emotional zusammen, sie beruhigen sich über das Streicheln, die Klassenatmosphäre beruhigt sich, Kinder bauen Ängste ab. Auch das Erzählen von Sorgen und Vorlesen macht unsicheren Kindern dem Hund gegenüber weniger aus als vor der Klasse oder vor der Lehrerin.

Hunde können aber auch das Sozialverhalten stärken. Gerade bei zappeligen Kindern oder auch bei Verunsicherung spiegelt der Hund das Verhalten und wird eventuell selbst albern oder reagiert nicht auf die Befehle des Kindes. So kann durch die analoge Rückmeldung des Tieres in angenehmer, spielerischer  Atmosphäre Verhalten positiv verändert werden. Einfach dadurch, dass da jemand die Wirkung des eigenen Verhaltens direkt spiegelt.

Wer das gesamte Konzept der Hundgestützten Arbeit lesen möchte: Es findet sich im Anhang.