Schulprogramm der OGGS Glashütte-Süd

Schulprogramm der OGGS Glashütte-Süd

Stand Juni 2017

 

Vorwort

Unsere zweizügige Schule liegt an der Poppenbütteler Straße in Norderstedt, umrahmt von großen Sportplätzen, direkt an der Hamburger Grenze. Unser Einzugsgebiet umfasst Reihenhäuser, Einzelbebauung und Mietwohnungen. Unsere SchülerInnen stammen aus unterschiedlichen Kulturkreisen. Dies bereichert unser Schulleben. Wer in unsere Schule schaut, der sieht: Hier wird Integration gelebt und hier funktioniert das Zusammenspiel der Nationen sehr gut.

Die Schule wurde 1971 errichtet und 1976 wurde der Turnhallenanbau eingeweiht. Die Schule wurde dann 2004 wärmeisoliert. Nun sind wir in der Planung für einen neuen Gebäudeteil, der die Mensa und die Räumlichkeiten unserer Nachmittagsbetreuung innerhalb der OGGS (Offene Ganztagsgrundschule) aufnehmen wird. Start der OGGS ist das Schuljahr 2017/18 zunächst unter Einbeziehung der ehemaligen Räume der evangelischen KiTa nebenan.

2016 wurden Teile unseres Schulhofes erneuert, wir bekamen ein neues Spielgerüst und einen neuen Fußballplatz. Weitere Umbauten werden folgen.

Im Rahmen unserer Umstrukturierung zur OGGS und auch, weil sich unsere Schwerpunkte in den letzten Jahren verschoben haben, legen wir hier ein neues Schulprogramm vor.

Das Schulprogramm bedeutet die Konkretisierung des Bildungs- und Erziehungsauftrages im Hinblick auf die spezifischen Gegebenheiten unserer Schule und beschreibt eine fortschreitende Auseinandersetzung mit der hier stattfindenden pädagogischen Arbeit.

Elternarbeit

Ein vielfältiges Schulleben trägt zum Gemeinschaftsgefühl bei und wird gefördert und gestaltet durch Mitwirkende innerhalb und außerhalb der Schule. Den Eltern kommt dabei eine wichtige Rolle zu. Sie unterstützen unsere schulischen Aktivitäten, Elternvertreter und sind ein fester Bestandteil bei Fachkonferenzen, Klassenkonferenzen und bei Schulkonferenzen, sowie Ansprechpartner  in den Klassen. Sie organisieren maßgeblich die Milchbar, das Weihnachtsbasteln und die Schulfeste.

Wir erwarten von jeder Familie jährlich einen Beitrag zum Schulleben zu leisten.

Dies kann ein Amt, Begleitung eines Ausfluges, Mithilfe bei einer Schul- oder Klassenveranstaltung etc. sein.

 

 

SINUS

Unsere Schule hat sich als Sinus-Schule beworben. Unser Anliegen bei dieser Bewerbung ist es, den mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht weiterzuentwickeln. Durch die regelmäßige Teilnahme von Kolleginnen und Kollegen an Sinus-Fortbildungen sorgen wir dafür, dass die dort gewonnenen Erkenntnisse, Ideen und Anregungen in unserer Unterrichtsentwicklung mit einbezogen werden.

Dadurch erweitern wir das Repertoire an Unterrichtsmethoden, um so die Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich zu steigern. Das Ziel ist es die Unterrichtsqualität in den Fächern Mathematik und HWS zu sichern und weiterzuentwickeln.

Seit dem Schuljahr 2016/2017 findet einmal jährlich ein gemeinsames fächerübergreifendes SINUS-Projekt statt.

Unser Leitbild und Prinzipien des pädagogischen Handelns:

Unser Leitbild

Unsere offene Ganztagsgrundschule (OGGS) Glashütte Süd ist ein Ort, an dem wir ein respektvolles und friedliches Miteinander pflegen, damit jeder seinen Fähigkeiten entsprechend lernen kann.

Unsere Haltung

Wir alle - Eltern, Kollegen und Mitarbeiter der OGGS Glashütte Süd - tragen gemeinsam Verantwortung für die Erziehung und Bildung der Kinder. Eine Erziehungspartnerschaft ist der Schlüssel für eine konstruktive Kommunikation und Kooperation.

Uns ist wichtig, die Persönlichkeit des Einzelnen und den Wert der Gemeinschaft im Blick zu haben. Unser Anspruch ist es, eine Balance von notwendiger Struktur und angemessenem Freiraum zu schaffen. 

An unserer Schule legen wir großen Wert auf rücksichtsvollen Umgang, gegenseitige Wertschätzung und Toleranz.

Unser Ziel

Unser Ziel ist es, jede Schülerin und jeden Schüler auf ihrem bzw. seinem Weg zu begleiten. Darum arbeiten wir täglich daran, dass sie

  • ihren Möglichkeiten entsprechend optimal gefördert und gefordert werden.
  • Kenntnisse und Fähigkeiten sowie soziale und emotionale Kompetenzen erlangen, damit sie fit und stark durchs Leben gehen.
  • sich in einer vertrauten und anregenden Atmosphäre zu selbstbewussten, eigenständigen und konfliktfähigen Persönlichkeiten entfalten.

 

Aus diesem Leitbild ergeben sich für uns die Prinzipien und Zielsetzungen unseres pädagogischen Handelns: Wir wollen den Kindern gerecht werden, indem wir entsprechend den ständigen Veränderungen der Lebenswirklichkeit unserer Kinder flexibel pädagogisch handeln. Wir legen Wert auf einen erziehenden Unterricht: Zum Einen wollen wir die Kinder zu sozialer Kompetenz führen und sie Möglichkeiten und Regeln des friedfertigen und toleranten Miteinanders entwickeln und üben lassen; zum Anderen wollen wir den Kindern Sach- und Methodenkompetenzen vermitteln und grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten für das weitere Leben erwerben lassen.

Ein Schritt auf diesem Wege zu sozialer Kompetenz und eines friedfertigen und toleranten Miteinanders ist ein gemeinsames Umsetzen der Schulordnung und des Erziehungskonzeptes (siehe Anhang).

Unsere Schulregeln

Diese Schulregeln gelten, damit sich alle an unserer Schule wohlfühlen, gern hier herkommen und Freude am Lernen haben.

 

  • 1. Wir gehen freundlich miteinander um

 

  • Ich lache niemanden aus.
  • Ich akzeptiere jeden so, wie er ist.
  • Ich benutze keine Schimpfwörter.
  • Ich nehme Rücksicht auf andere.
  • Ich schließe niemanden aus.
  • Ich befolge die Anweisungen der Erwachsenen, die in der Schule arbeiten.
  • Ich beachte, wenn jemand „STOPP“ oder „NEIN“ sagt.
  • Ich entschuldige mich, wenn ich einen Fehler gemacht habe.
  •  
  • 2. Wir helfen uns gegenseitig und lösen Probleme friedlich miteinander

 

  • Ich kümmere mich um Kinder, die Hilfe brauchen.
  • Ich bedrohe niemanden und tue niemandem weh.
  • Ich bringe keine gefährlichen oder elektronischen Gegenstände mit in die Schule.
  • Wenn ich etwas nicht alleine regeln kann, bitte ich eine Lehrkraft um Hilfe.
  •  
  • 3. Wir achten das Eigentum anderer und das der Schule

 

  • Wir wollen uns in der Schule wohlfühlen, deshalb halte ich das Gebäude und den Schulhof sauber. Müll gehört in die Abfallbehälter.
  • Ich gehe vorsichtig mit allen Gegenständen der Schule um.
  • Mit Bällen spiele ich nur draußen auf dem Schulhof.
  • Ich werfe nicht mit Schneebällen, Sand, Steinen oder Baumfrüchten.
  • Mit Wasser, Strom und Papiertüchern gehe ich sparsam um.
  • Die Toiletten hinterlasse ich sauber, denn niemand geht gern auf verschmutzte Toiletten. Nach dem Händewaschen halte ich mich dort nicht mehr unnötig auf.
  • Wenn ich fremdes Eigentum beschädige oder zerstöre, muss ich den Schaden beheben oder bezahlen.
  • Ich nehme niemandem etwas weg.
  • Wenn ich etwas ausleihen möchte, frage ich vorher.
  • Ich gebe ausgeliehene Sachen ordentlich und pünktlich zurück.

 

  • 4. Wir halten uns an die Pausenregeln
  • Das Schulgelände darf während der Unterrichts- und Pausenzeiten nicht verlassen werden.
  • Wenn zur Regenpause 3x abgeklingelt wird, bleibe ich im Schulgebäude
  •  - im 1. Stock ist Ruhezone
  •  -im Erdgeschoss darf ich 
  •           Bewegungsspiele spielen             [
  •   -in meinem Klassenraum kann ich malen oder lesen.
  • Beim 2. Klingeln sitze ich an meinem Platz                             

 

  • 5. Wir halten uns an die Regeln vor und nach dem Unterricht

 

  • Ich komme rechtzeitig, aber frühestens 10 Minuten vor Beginn des Unterrichts, denn ab 08:00 Uhr sind alle Türen verschlossen und mir wird nur noch am Büroeingang geöffnet.
  • Ich ärgere und gefährde niemanden auf dem Schulweg.
  • Ich benutze nur den Gehweg, Fahrradweg oder Fußgängertunnel.
  • Ich gehe oder fahre direkt zur Schule und zurück auf dem Weg, den ich mit meinen Eltern vereinbart habe.
  • Erst ab der 3. Klasse kann ich mit meinem verkehrssicheren Fahrrad und einem Fahrradhelm zur Schule fahren. Vorher muss mich ein Erwachsener begleiten.

 

Die Schulordnung wird allen Eltern zu Beginn der Schulzeit ihrer Kinder ausgehändigt. Der/Die Klassenlehrer/in und Eltern besprechen diese Regeln mit den Kindern. Bei wiederholtem oder groben Verstoß gegen die Schulordnung erhält das Kind eine „Gelbe Karte“, die mit Elternhilfe ausgefüllt und unterschrieben zurückgegeben wird. Diese verbleibt abhängig von der Schwere des Regelverstoßes für 6 oder 12 Monate in der Akte des Schülers. Der/Die Klassenlehrer/in unterstützt in Zusammenarbeit mit den Eltern das Kind bei der geplanten Verhaltensänderung. Tritt keinerlei Verhaltensänderung ein oder kommt es zu einem weiteren oder schwerwiegenden Verstoß bekommt das Kind eine „Rote Karte“. Mit dieser tritt die Klassenkonferenz nach Information der Eltern zusammen. Eine erteilte „Rote Karte“ verbleibt für die Dauer der Grundschulzeit in der Akte und wird nach den Ordnungsmaßnahmen des Schleswig-Holsteinischen Schulgesetzes nach § 25 (3) bestraft.

 

  1. Konsequenzen

Die erteilte „Rote Karte“ verbleibt für die Dauer der Grundschulzeit in der Akte und wird nach den Ordnungsmaßnahmen des Schleswig-Holsteinischen Schulgesetzes §25 (3) bestraft.

 

Diese sind:

  • Schriftlicher Verweis,
  • Ausschluss auf Zeit von Schulveranstaltungen außerhalb des Unterrichts,
  • Ausschluss vom Unterricht bis zu Dauer von zwei Wochen,
  • Überweisung in eine Parallelklasse oder eine entsprechende organisatorische Gliederung,
  • Überweisung in eine andere Schule mit dem gleichen Bildungsabschluss.
  •  
  1. Fortlaufende präventive Maßnahmen im Unterricht

Jede Klasse erstellt ihre eigenen Klassenregeln. Das soziale Miteinander wird weiterhin im Unterricht thematisiert und gefördert.

 

  1. Schulsozialarbeiter/in und Schulassistent/in

Schulsozialarbeiter/in und Schulassistent/in unterstützen dabei, die Schulordnung einzuhalten und fördern das soziale Miteinander.

 

  1. Klassensprecher/in

In den Klassen werden pro Halbjahr zwei Kinder als Klassensprecher/in gewählt. Diese werden von dem/der Schulsozialarbeiter/in und den Lehrern/Lehrerinnen in die Aufgabenbereiche eingewiesen.

Im Sinne einer demokratischen Gesellschaft und einer aktiven Mitgestaltung der Schüler/innen treffen sich seit diesem Schulhalbjahr die Klassensprecher/innen in regelmäßigen Abständen mit der Schulleiterin zu einem Kinderparlament. Die zu besprechenden Themen werden dabei rechtzeitig bekannt gegeben, so dass die Klassensprecher/innen bereits vor dem Treffen in den Klassen ein Meinungsbild bzw. Vorschläge einholen können. Ergebnisse der „Klassensprecherrunde“ aus dem vergangenen Jahr sind:

 

  1. Patenschaften

Paten aus den dritten Klassen unterstützen die Erstklässler bei der Eingewöhnung in den Schulalltag.

 

Allen Fachinhalten liegen die Bildungsstandards sowie die schulinternen Fachcurricula zugrunde.

Um einen Lebensweltbezug und Praxisnähe herzustellen, legen wir großen Wert auf das Besuchen außerschulischer Lernorte.

Einen Überblick über die Stundenverteilung der einzelnen Fächer erhalten Sie im Anhang.

Mathematik

Jedes Kind erhält die Möglichkeit, sich entsprechend seines Lern- und Entwicklungsstandes, die Welt der Mathematik auf aktiv-entdeckendem Weg zu erschließen. Problemlösendes Arbeiten steht im Vordergrund, Sachsituationen fließen in das Geschehen ein.

Zur Förderung der mathematischen Kompetenzen arbeiten wir im Programm „Mathe macht stark“ des Landes SH mit. Als Anreiz für mathematisch interessierte Schüler bieten wir Aufgaben aus dem Korrespondenzzirkel des Mathematischen Instituts der Universität Göttingen an. Zudem ermöglichen wir den Leistungsstärkeren die Teilnahme an der Mathematikolympiade.

Als Zusatzangebot für alle Schülerinnen und Schüler, bieten wir den Känguru Wettbewerb an, um möglichst vielen Kindern die Mathematik näher zu bringen.

Deutsch

Schreib- und Lesekompetenz gelten als Basisqualifikationen für die schulische Entwicklung. Kommunikative Kompetenzen sind Voraussetzung für späteren Erfolg.

Ziel des Deutschunterrichts ist es, den Schülerinnen und Schüler diese komplexen Fähigkeiten zu vermitteln. Einen weiteren Schwerpunkt legen wir auf die Förderung der Rechtschreibkompetenz.

Mit Hilfe des Konzepts „Lesen macht stark“, erheben die Lehrkräfte in regelmäßigen Abständen diagnostische Daten, die wiederum als Grundlage für Fördermaßnahmen und Themenschwerpunkte im Deutschunterricht dienen.

Jährlich nimmt unsere Schule an dem Vorlesewettbewerb der Norderstedter Grundschulen teil.

 

Heimat-Welt- und Sachunterricht

Grundlage für unsere Arbeit im HWS-Unterricht bilden die fünf Perspektiven des Sachunterrichts: Naturwissenschaft, Sozialwissenschaft, Geographie, Geschichte und Technik. Methodisch orientieren wir uns an dem Perspektivrahmen des Sachunterrichts, sodass ein mehrperspektivisches, eigenverantwortliches und reflektiertes Arbeiten der Schülerinnen und Schüler stets Ziel unserer Arbeit ist.

 

Englisch

Der Englischunterricht wird zweistündig ab der Klassenstufe 3 erteilt. Der Schwerpunkt liegt auf dem Aufbau eines Grundwortschatzes sowie dem Sprechen der Fremdsprache. Dieses wird insbesondere über spielerische Methoden angebahnt.

Religion

Neben der Thematisierung der christlichen Glaubensgrundsätze, legen wir großen Wert auf den Bezug zu Glaubensaspekten anderer Weltreligionen. Toleranz und Empathie werden sowohl über religiöse als auch ethische und soziale Themenschwerpunkte gefördert.

Sport

Im Fach Sport ist es u.a. ein wichtiges Anliegen, allen Kindern Spaß und Freude an der Bewegung zu vermitteln. Wir verfügen über eine großzügig ausgestattete Außenanlage.

Schwerpunkt der Schuljahre 1 und 2 ist es, insbesondere die koordinativen Fähigkeiten zu fördern, um so eine gute Ausgangsbasis für das Erlernen neuer Bewegungsformen zu schaffen. Außerdem werden die Kinder durch kleine Spiele auf Mannschaftsspiele vorbereitet. Zudem bieten wir das Frühradfahren an.

Schwerpunkt der Klasse 3 ist der Schwimmunterricht. In den Klassen 3. und 4. Klassen steht das Erlernen verschiedener Mannschaftsspiele und der 3 Grundsportarten im Vordergrund.

Abwechselnd finden jedes Jahr die Bundesjugendspiele sowie der Kinderzehnkampf im Rahmen eines Sportfestes statt. Bei entsprechender Qualifikation nehmen unsere Schüler auch an den Bestenwettkämpfen des Kreises Segeberg teil. Wir versuchen den Klassen der Jahrgangsstufe 2 die Teilnahme an ein einem Seminar des Deutschen Fußballbundes zu ermöglichen.

 

Musische Fächer

Unsere Schule verfügt über gut ausgestattete Fachräume für Kunst, Musik und Werken. Die Klassen erhalten wöchentlich Kunst- und Musikunterricht.

Die von den Kindern gestalteten Kunstwerke finden entsprechend Würdigung durch wechselnde Ausstellungen in der Schule. Möglichkeiten der künstlerischen Entfaltung haben die Schülerinnen und Schüler auch durch Aktionen wie „Weihnachtsbasteln“ oder zusätzliche künstlerische Projekte.

Musikalisch begleitet und gestaltet werden unsere Weihnachtsfeiern und Schulfeste, Verabschiedungen und Einschulungen. Tradition ist unser gemeinsames Adventsingen. Auch in Arbeitsgemeinschaften wie Chor und Samba können sich die Schülerinnen und Schüler  musikalisch betätigen.

Mediennutzung

Die GSGLS verfügt über einen PC-Raum, in dem die Klassen regelmäßig am Antolin-Programm arbeiten. Außerdem haben wir eine Schülerbücherei sowie Klassenbüchereien.

Desweiteren nutzen wir das Episkop, Overheadprojektoren und eine große Leinwand samt Beamer. Angestrebt sind White Boards für einige Räume.

Vertretungskonzept

Im Vertretungsfall werden zunächst die Doppelbesetzungen aus anderen Klassen für diese Stunden eingesetzt. Nur im Notfall werden zwei Klassen zusammengelegt oder kleine Schülergruppen mit konkreten Arbeitsaufträgen auf andere Klassen verteilt.

Lernzeit/Trainingszeit

Im Anschluss an den Unterricht haben alle Klassen eine Lernzeit im Klassenraum. Für die Erst- und Zweitklässler findet diese innerhalb der Klassengemeinschaft von Montags bis Freitags jeweils von 11.50 Uhr bis 12.15 Uhr statt. Auch die Lernzeit der Dritt- und Viertklässler schließt sich innerhalb der Klassengemeinschaft von 12.40 Uhr bis 13.05 Uhr an den Unterricht an.

Im Sinne der Chancengleichheit betreuen die Lehrerinnen und Lehrer die Lernzeit. Außerdem wird Personal aus dem Nachmittagsbereich in die Lernzeit integriert, um einen besseren Austausch, eine reibungslose Übergabe der Klassen und somit eine solide Verzahnung der beiden Bereiche Schule und Nachmittagsbetreuung der OGGS gewährleisten zu können.

 

 

Was ist Lernzeit?

Mit Einführung der OGGS an der GSGHS zum Schuljahr 2017/18 startet die Pilotphase der Lernzeit.

Durch den erweiterten Betreuungsbedarf am Nachmittag sind wir als Schule bestrebt, der Familie eine hausaufgabenfreie Zeit mit ihren Kindern zu ermöglichen.

Unter Lernzeit verstehen wir die Zeit, in der die Kinder eigenständig an vorgegebenen bzw. mit dem Lehrpersonal vereinbarten Aufgaben arbeiten.

Um die Viertklässler auf die Arbeitsstrukturen der weiterführenden Schulen vorzubereiten, erhalten sie zusätzlich zur Lernzeit eine eigenverantwortlich auszuführende Wochenhausaufgabe.

Die Hilfestellung in der Lernzeit kann nicht die Leistung einer Einzelnachhilfe ermöglichen.

 „Die täglichen 10 Minuten zu Hause“

Regelmäßige mündliche Übungen tragen wesentlich zum Lernerfolg bei. Darum empfehlen wir dringend, die Kinder zu unterstützen und täglich zu Hause 10 min. anzusetzen, um das Kopfrechnen zu trainieren oder ggf. Lesen, Merksätze, Vokabeln oder Lernwörter zu üben oder Gedichte auswendig zu lernen.

Individuelle Förderung/Forderung durch die Grundschule

 

Neben den unter Punkt „Fächer“ vorgestellten Fördermaßnahmen legen wir unserer Arbeit folgendes Förder- und Forderkonzept zu Grunde.

 

Im Klassenverband werden die Schüler durch die jeweilige Lehrkraft individuell gefördert und gefordert. Dies wird u.a. durch Binnendifferenzierung ( z.B. individuelle Pläne, Stationsarbeiten, Lerntheken, Wochenpläne) im Unterricht erreicht.

 

In der Eingangsstufe kommt der sorgfältigen und genauen Diagnostik eine besondere Bedeutung zu, denn nur so kann frühzeitig Förder- und Forderbedarf erkannt und eingeleitet werden. Zusätzlich zur systematischen Schülerbeobachtung durch die in der Klasse unterrichtenden Lehrkräfte ist in jeder ersten und zweiten Klasse eine Lehrkraft des Förderzentrums mit zwei Wochenstunden im Unterricht anwesend ( jeweils 1 Stunde im Fach Deutsch und 1 Stunde im Fach Mathematik). Diese Lehrkraft diagnostiziert und dokumentiert die Lernausgangslage einzelner Schüler. Je nach Bedarf können in Kleingruppen einzelne Schüler unterstützt und gefördert werden.

 

Unsere Schule nimmt zur genaueren Diagnostik an den Programmen „Mathe macht stark“ und „Lesen macht stark“ teil. Dies sind hauptsächlich schriftliche Lernkontrollen, die alle Schüler bearbeiten. Stellt die Lehrkraft dort Auffälligkeiten fest, kann in Einzeluntersuchungen noch genauer diagnostiziert werden. Außerdem enthalten diese Programme Anregungen für den Unterricht, um gezielt auf Schwierigkeiten eingehen zu können.

 

Für Schüler mit Lernproblemen oder besonderen Begabungen werden Lernpläne entsprechend des Lernplan-Erlasses vom 1. September 2010 erstellt. Darin werden ganz individuelle Ziele und Maßnahmen festgeschrieben. Die jeweiligen Lehrkräfte besprechen diese Pläne mit dem Kind und den Eltern.

 

Nach Möglichkeit gibt es zusätzlich zum Unterricht Förderunterricht in den Fächern Mathematik und Deutsch.

 

Aber nicht nur leistungsschwächere Schüler, sondern auch leistungsstarke Schüler werden berücksichtigt. Durch die oben erwähnte Binnendifferenzierung können diese gezielt gefordert werden. Hierzu stehen umfangreiche Materialsammlungen zur Verfügung, an denen die Schüler einzeln oder in kleinen Gruppen arbeiten können. Der  Inhalt der Materialien geht über den im Lehrplan festgelegten Rahmen hinaus und regt die Schüler an, sich mit Entdecker- und Knobelaufgaben auseinanderzusetzen.

 

Begabungsförderung

Die Förderung besonders leistungsfähiger Schüler findet bei uns nicht nur über Binnendifferenzierung im Unterricht, sondern auch über die Teilnahme an Wettbewerben (z. B. Känguru, Matheolympiade, Lesewettbewerbe) und ein umfangreiches Lernangebot im Freizeitbereich der OGGS (Haus der kleinen Forscher, Entdeckerkartei) statt.

Darüber hinaus ist unsere Schule am Enrichment-Programm des Landes Schleswig-Holstein beteiligt. Im Rahmen dieser externen Begabungsförderung können einige Schüler ab der Klassenstufe 2 an Expertenprojekten zu außerschulischen Themen arbeiten.

Die Etablierung einer „4+1“-Kooperation mit einem Gymnasium in Schulnähe soll begabten Viertklässlern bereits frühzeitig Einblicke in die Lern- und Arbeitsanforderungen an einem Gymnasium ermöglichen. So wird diesen Schülern der Übergang an die weiterführende Schule erleichtert und das Knüpfen neuer sozialer Kontakte angeregt.

Der Aufbau eines jahrgangsübergreifenden Eltern-Netzwerks an unserer Schule ist geplant.

 

Inklusion

Bereits in den Klassenstufen 1-2 findet an unserer Schule eine regelmäßige sonderpädagogische Betreuung durch eine Lehrkraft des Förderzentrums statt. Im Rahmen dieser präventiven Maßnahme wird eventueller Förderbedarf frühzeitig erkannt und die nötige Differenzierung initiiert. Bereits vor der sonderpädagogischen Überprüfung kann so gezielt an Stärken und Defiziten gearbeitet und der Entwicklungsprozess genau dokumentiert werden. Wird ein Förderbedarf festgestellt, findet am Klassenstufe 3 eine intensive sonderpädagogische Betreuung statt. Unterricht kann dann auch in Kleinstgruppen durchgeführt werden.

Bei der sozialpädagogischen Arbeit mit einzelnen Schülern oder der ganzen Klassengemeinschaft unterstützt uns unser Schulsozialarbeiter.

Der Aufbau eines jahrgangsübergreifenden Eltern-Netzwerks an unserer Schule ist geplant.

 

Schulleben

Unser Schulleben wird durch vielfältige Aktivitäten außerhalb des regulären Unterrichts bereichert. Diese umfassen Feste, Aktionen und Projekte aus dem kulturellen, sportlichen und schulischen Bereichen.

  • Tag des Buches - mit Autorenlesung, Vorlesewettbewerb und Schülerbücherflohmarkt
  • SINUS - Projektwoche
  • Adventssingen
  • Weihnachtsmärchen - Besuch im Theater zur Weihnachtszeit
  • Weihnachtsbasteln - gemeinschaftliches Basteln und Schmücken der Schule
    • Teilnahme an Sport - Wettbewerben
    • AG´s
    • Teilnahme am Wettbewerb „Känguru der Mathematik“
    • Teilnahme an der "Matheolympiade"
    • Kindermeilen
    • Fasching
    • Teilnahme am Lesewettbewerb der Stadt Norderstedt
    • Aktion „Stadtputz“
    • Energiesparwettbewerb

     

    Im vierjährigen Rhythmus finden statt:

    • Schulfest
    • Projektwoche
    • Zirkus Zaretti – „Mit-mach-Zirkus“
    • Gemeinsamer Schulausflug

     

    Außerschulische Kooperationspartner

     

    Zu unseren außerschulischen Kooperationspartner gehören:

    • Ambulante und Teilstationäre Suchthilfe (ATS) mit Projekten zum Thema „Suchtberatung“ in jeder Klassenstufe pro SchuljahrKlasse 2: Hexe Bruni – kindgerechtes Projekt zum Thema FernsehenKlasse 4: Rauchen
    • Klasse 3: Umgang mit Konflikten
    • Klasse 1: Vertrauensparcour
    • Sozialraum Glashütte (regelmäßige Treffen mit dem Jugendamt, Jugendeinrichtungen und anderen Institutionen im Stadtteil, um sich auszutauschen und gemeinsame Aktivitäten zu planen)
    • Medienlotsen ( Elternabend „Umgang mit dem Internet für Grundschulkinder im Elternhaus“)
    • PETZE (Projekt zur Prävention sexuellen Missbrauchs)
    • Bücherei / Bücherbus
    • Jugendmusikschule Norderstedt
    • DFB Fußballtag
    • Handballgemeinschaft Norderstedt Handball
    • Fossi-Haus (jeden Freitag „bewegte Pause“, Weihnachtsbäckerei Klasse 1 und viele weitere Aktionen)
    • Spielmobil
    • Polizei (Verkehrsunterricht, Fahrradprüfung)
    • 1. SC Norderstedt Basketball
    • Tennisverein Glashütte
    • TURA Norderstedt Schach
    • Zirkus Zaretti
    • Buchhandlung ( „Ich schenk dir eine Geschichte“, Klasse 4, „Lesestart“)
    • Aktion „Kindermeilen“
    • Arriba (Schulschwimmen)
    • Friedrich Bödecker Kreis (Autorenlesungen)
    •  

    TEAMARBEIT

    Um unsere Unterrichtsqualität zu sichern, findet an unserer Schule eine intensive Teamarbeit in unterschiedlichen Konstellationen statt, zum einen auf der Jahrgangsstufe und zum anderen in sogenannten TANDEMs. Hier kooperieren immer zwei Kolleginnen, um sich auf unterrichtlicher - und auf pädagogischer Ebene weiterzuentwickeln.

     

    Was ist Schulsozialarbeit?

    Alle Kinder in Norderstedt sollen gerne zur Schule kommen und sich wohl fühlen. Um das zu ermöglichen, bietet die Schulsozialarbeit allen Schülern durch Beratung und Begleitung Unterstützung in persönlichen, schulischen oder familiären Konfliktsituationen an. Sie unterstützt Kinder und Jugendliche dabei bei der Entwicklung ihrer Persönlichkeit, ihrer Fähigkeiten und Begabungen, um ihnen ein erfolgreiches Bestehen an der Schule, im weiteren eigenen Leben und in der Gesellschaft zu ermöglichen.

    An wen wendet sich die Schulsozialarbeit?

    Die Angebote der Schulsozialarbeit richten sich an alle Schüler, sowie an Eltern und Lehrer, die sich sozialpädagogische Unterstützung wünschen. Schulsozialarbeit untersteht der Schweigepflicht.

     

    Welche Aufgaben hat die Schulsozialarbeit?

    Die Arbeitsfelder orientieren sich an den jeweiligen Bedingungen und dem sozialpädagogischen Bedarf. Angebote sind:

    • Beratung und Begleitung (offenes Ohr, Hilfestellung bei Problemen, Präventionsangebote, Krisenintervention etc.)
    • Familien- und Elternarbeit (Beratungsgespräche, Hausbesuche, Elternabende)
    • Schulorientierte Gemeinwesenarbeit (Kooperation und Netzwerkarbeit)
    • Projektarbeit (Planung und Durchführung von sozialen Projekten und Projektwochen zu bestimmten Themen)
    • Sozialpädagogische Gruppenarbeit in Klein- oder Großgruppen (Soziales Training, Soziales Lernen, Einheiten zu Themen wie Freundschaft, Gewalt, Klassengemeinschaft, Konfliktvermittlung etc.)

     

    Schulsozialarbeit an unserer Schule

    Für jede Schule in Norderstedt stellt das Jugendamt der Stadt Norderstedt eine halbe Stelle Schulsozialarbeit bereit. An unserer Schule ist Carsten Meincke Dienstags und Donnerstags von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr erreichbar. Auch nachmittags verabredet er sich nach Terminvereinbarung mit Schülern oder Eltern für weitere Gespräche in seinem Büro oder auch außerhalb der Schule. Er ist per Email unter Carsten.Meincke@Norderstedt.de und per Telefon unter 0176 5599 4614 zu erreichen.

    Schullassistenz

    Das Land Schleswig- Holstein stellt seit dem Schuljahr 2016/17 allen Grundschulen einen Schulassistenten für 20 Stunden an die Seite. Dies ist eine pädagogisch geschulte Kraft, die die Lehrerinnen bei der Arbeit mit den Kindern unterstützt. Sowohl in der Pause als auch im Unterricht sind die Assistenten Ansprechpartner für die SchülerInnen, um ihnen bei kleinen Schwierigkeiten zu helfen.

    Wir sind auf den Hund gekommen

    An unserer Schule arbeitet seit diesem Sommer 16/17 unser Schulhund Webster.

    Webster ist ein Irish Setter Rüde Baujahr 2015 und vom Verein „Dogs with jobs“ auf seine Einsetzbarkeit in der Schule ausgiebig geprüft und für geeignet befunden worden. Der Hund arbeitet nur in bestimmten Gruppen. Vorher wird das Einverständnis der Eltern eingeholt.

     Was soll der Hund in der Schule?, werden Sie sich vielleicht fragen. Außer, dass die Kinder viel über Hundehaltung, Hundeverhalten, Hundebedürfnisse und Stärken der Hunde lernen, wachsen sie mit dem Tier emotional zusammen, sie beruhigen sich über das Streicheln, die Klassenatmosphäre beruhigt sich, Kinder bauen Ängste ab. Auch das Erzählen von Sorgen und Vorlesen macht unsicheren Kindern dem Hund gegenüber weniger aus als vor der Klasse oder vor der Lehrerin.

    Hunde können aber auch das Sozialverhalten stärken. Gerade bei zappeligen Kindern oder auch bei Verunsicherung spiegelt der Hund das Verhalten und wird eventuell selbst albern oder reagiert nicht auf die Befehle des Kindes. So kann durch die analoge Rückmeldung des Tieres in angenehmer, spielerischer  Atmosphäre Verhalten positiv verändert werden. Einfach dadurch, dass da jemand die Wirkung des eigenen Verhaltens direkt spiegelt.

    Wer das gesamte Konzept der Hundgestützten Arbeit lesen möchte: Es findet sich im Anhang.